Ich bin aus Deutschland, geboren 1971. Studiert habe ich Musikwissenschaft und -theorie (Magisterabschluß) und bin Komponist. Jedoch arbeite ich seit einigen Jahren als freiberuflicher Softwareentwickler. Seit Geburt bin ich körperbehindert (spastisch gelähmt) und im Rollstuhl. Trotzdem versuche ich, mich den Herausforderungen des Lebens mit Gottes Hilfe zu stellen.

Ja, ich glaube an Jesus Christus, und ich bin davon überzeugt, dass Er der einzige Weg zu einem echtem, sinnvollen und erfülltem Leben, zu wahrer Liebe und Freiheit und zu all den offenen Fragen des Lebens ist.

   
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Hier findet man Bruchstücke meiner Gedanken über Glauben, das Leben an sich, den Sinn des Lebens, unsere Gesellschaft, aktuelle Ereignisse, Dinge, die ich im Internet fand, und vieles mehr. Da ich entschiedener Christ bin, betrachte ich die Dinge natürlich vom biblischen Standpunkt her. Du wirst hier allerdings weniger trockene Diskussionen zu Streitfragen finden als viel mehr Gedanken zum praktischen täglichen Leben mit dem Herrn Jesus. Außerdem möchte ich versuchen, dir zu zeigen, dass die Botschaft der Bibel absolut nicht veraltet ist, sondern ganz brandaktuell und dass sie einem helfen kann, ein besseres und erfülltes Leben zu führen - und das in allen Lebensbereichen.

Manche denken viellecht, ich wäre Pessimist und hoffnungslos altmodisch, aber genau das Gegenteil ist der Fall! Ich weiß, dass das Leben einen tiefen Sinn hat und dass jeder, der es wirklich will, echtes und dauerhaftes Glück finden kann. Ich glaube nur eben nicht mehr an die falschen Wege zum Glück, die uns unsere Gesellschaft aufzuzwingen versucht. Auch wenn ich hier einige Dinge kritisiere, heißt das absolut nicht, dass ich mich für perfekt halte. Auch ich habe Schwächen und Fehler, das weiß ich sehr wohl.

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Sunday, January 16, 2005
Lügen haben kurze Beine

Nachdem hier eine ganze Zeit lang Sendepause war, dachte ich mir, dass ich mal wieder etwas poste. :-)

"Lügen haben kurze Beine", sagt der Volksmund. Wie kurz diese= Beine wirklich sind, konnte man dese Woche mal wieder sehr eindrücklich beobachten. Der SPD-Abgeordnete Jann-Peter Janssens bekam vom VW- Konzern, seinem ehemaligen Arbeitgeber, jahrelang ein ansehnliches Gehalt, obwohl er ja hauptamtlich Abgeordneter war. Janssens bestritt das heftig, doch schon am nächsten Tag musste er gehen. Und selbst da nannte er seine vorhergehenden Aussagen nicht etwa eine Lüge, nein, er und VW würden lediglich die Fakten "anders interpretieren". Wie viel würde uns erspart, wenn wir einsehen würden, dass "Du sollst nicht lügen" eben doch seinen Sinn hat!


Posted at 02:26 by Patrick Schönbach
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Wednesday, March 10, 2004
Wie ist das eigentlich mit Himmel und Hölle?

 Nachdem hier in meinem Weblog eine ganze Zeit lang Funkstille war, soll doch mal wieder etwas Bewegung hier rein. :-) Ich möchte heute einmal mit einer Frage aufräumen, über die sehr viele Gerüchte und falsche Vorstellungen existieren. Die Frage lautet: Wer kommt eigentlich in den Himmel und wer in die Hölle? Oder anders: Ist der Himmel eine Belohnung und die Hölle eine Strafe?

Die landläufige Meinung
Fragt man Menschen, wer denn in den Himmel kommt, so bekommt man oft, und nicht nur von Katholiken, zur Antwort, dass besonders gute Menschen zur Belohnung in den Himmel kommen, während die Bösen ewig zur Strafe in der Hölle schmoren. Meistens wissen diese Menschen dann aber nicht so recht, was nun wirklich als "gut" oder "böse" zählt, und hoffen einfach, dass Gott sie irgendwie schon in den Himmel reinläßt, notfalls in dem Er ein Auge zukneift. Außerdem glaubt man, dass "gute Menschen" ja eh ein langweiliges Leben haben, also will man bestenfalls nur "ein bisschen gut" sein.

Das klingt alles irgendwie schlüssig, zumindest oberflächlich. Aber stimmt es auch so? Um dies herauszufinden sollte man einfach einmal diese Auffassung mit der Rechtsauffassung unserer Gesetze vergleichen.

Das Problem
Der amerikanische Evangelist und Autor Dave Hunt hat das Problem einmal in einem Artikel sinngemäß so erklärt:

Stell dir vor, du fährst auf der Autobahn zu schnell, wirst erwischt und es kommt zu einem Verfahren. Glaubst du, dass du dann freigesprochen würdest, nur weil du mehr Kilometer gefahren bist auf denen du die Geschwindigkeit eingehalten hast als jene Kilometer, auf denen du ein Raser warst? Oder stell dir vor, du hättest jemanden umgebracht. Würdest du freigesprochen, nur weil du vor oder nach dem Mord, den du begangen hast, einigen Menschen das Leben gerettet hast? Nein! Du würdest ein Raser bzw. ein Mörder bleiben, ganz egal, wieviel Gutes du vorher oder hinterher auch getan haben magst!

In unserer weltlichen Rechtsprechung empfinden wir dies auch durchaus als Gerecht, aber von Gott, der unendlich gerecht ist, mehr als wir es uns mit unserem Verstand vorstellen können, erwarten wir, dass Er sich mit uns auf Kuhhandel einläßt. Wie verlogen und vermessen ist das!

Wie ist es nun wirklich mit Himmel und Hölle?
Nachdem nun also klar ist, dass man mit "guten Taten" keine Schuld bezahlen kann, stellt sich die Frage, wie es nun wirklich ist mit Himmel und Hölle. Die Bibel sagt, dass es keinen einzigen Menschen gibt, der nicht gesündigt hat. Du sagst empört: Aber ich habe doch keinen umgebracht! Das haben die meisten Menschen nicht. Hast du nur einmal gelogen? War dir auch nur einmal etwas wichtiger als Gott? Das reicht schon! Nun sagst du: Ach, Gott soll sich mal nicht so haben! Nun, Gott ist unendlich gerecht. Für Ihn gibt es keine "großen" und "kleinen" Sünden, sondern nur Sünden. Und eine einzige Sünde reicht schon, dass du dir die Folgen der Sünde einhandelst: Tod und ewige Trennung von Gott, so sagt es Gott selbst in seinem Wort.

Eigentlich wäre hier alles aus. Alles wäre total hoffnungslos, denn wir haben nichts, mit dem wir unsere Sünden, also alles, wo wir anders gehandelt haben, als Gott sich das vorstellt, wieder gut machen könnten. Aber Gott möchte keinen einzigen Menschen in der Hölle haben, denn Er hat uns dazu geschaffen, dass wir in Ewigkeit bei Ihm sind und mit Ihm herrschen. Dennoch ist Er absolut gerecht und kann nicht einfach Sünde durchgehen lassen. Eine ausweglose Situation, so scheint es, aber Gott fand einen Weg: Er sandte seinen einzigen Sohn, den Er über alles lieb hat und der niemand anderes war als Er selbst, als Mensch auf diese Erde. Dieser Mensch, Jesus Christus, war jedoch gleichzeitig immer Gott. Er ließ sich von den Menschen ganz furchtbar schlecht behandeln und schließlich ans Kreuz nageln, obwohl Er absolut unschuldig war. Menschlich gesehen hat Jesus dort am Kreuz verloren, aber in Wirklichkeit hat Er dort die Strafe verbüßt, die du und ich verdient hätten. Und als Zeichen seines Sieges ist Er nach drei Tagen wieder auferstanden.

Nun ist es so: Stell dir vor, du schuldest jemandem Geld, sehr viel Geld. Und jetzt kommt ein Freund von dir, der dich sehr gern mag, und sagt: Du, ich weiß, dass du deine Schulden niemals abbezahlen kannst. Komm, ich zahle sie für dich ab. Jetzt kannst du das entweder annehmen oder ablehnen. Nimmst du es an, bist du deine Schulden los, lehnst du es aus Stolz ab, behältst du sie. Hölle ist also keine Strafe, sondern Gott sagt: Ok, du möchtest mit mir nichts zu tun haben und meine Geschenke an dich lehnst du ab. Dann brauchst du auch in Ewigkeit nichts mit mir zu tun haben. Und genau das ist Hölle: ewiges Getrennt-Sein von Gott.

Heißt das nun, dass es völlig egal ist was wir tun? Nicht ganz! Bleiben wir bei unserem Beispiel von eben: Dein Freund hat also deine Schulden bezahlt. Dann wäre es doch eine absolute Unverschämtheit deinem Freund gegenüber, wenn du mal eben kurz Danke sagst, und dann gleich losrennst und weiter Schulden machst, oder? Mit Gott ist es nicht anders. Er hat alle Schuld von dir genommen und ermöglicht es dir, ein ganz neues und befreites Leben zu beginnen. Ein Leben, in dem du nicht wieder deine eigene Suppe kochst, sondern in dem Gott dein allerbester Freund ist, der dich berät und der immer zu dir steht. Du sagst, Gott würde nicht antworten? Doch, tut Er! Zum einen hat Er uns in der Bibel sehr viel darüber mitteilen lassen, was Er wünscht und wie Er denkt und handelt, zum anderen kann man immer wieder erleben, dass Gott da ist und eingreift. Diese Chance auf ein neues und befreites Leben solltest du dir nicht entgehen lassen!

Posted at 21:37 by Patrick Schönbach
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Wednesday, February 04, 2004
Ein perfektionistisches Projekt

Ein Nachtrag zum Thema "Perfektionismus": Oft findet man in der Bibel Begebenheiten die zwar auf den ersten Blick alt und überholt zu sein scheinen, aber bei genauerem Hinsehen sind sie brandaktuell. Eine solche Begebenheit findet man in 1. Mose 11.

Was geschieht hier? Es geht um ein sehr ehrgeiziges Projekt. Ein Turm soll gebaut werden, höher und gewagter als alles, was es bisher gab. Man will seine Grenzen ausloten. Ein absolutes Statussymbol soll der Turm werden. Und Gott? Den braucht man schon lange nicht mehr. Zunächst scheint auch alles zu funktionieren, doch plötzlich kommt die Wende: Keiner versteht den anderen mehr und alles geht den Bach runter.

Kommt uns das nicht alles sehr bekannt vor? Heutzutage wollen die meisten Menschen alles, und natürlich alles auf einmal und bitteschön sofort! Nur auf nichts verzichten, denn man muss ja alles haben und mitmachen! Gott? Nein, den braucht man nicht! Meistens geht das eine Weile gut und dann bricht alles zusammen: Familien und andere zwischenmenschliche Beziehungen, Menschen verstehen sich plötzlich nicht mehr, die seelische und auch die körperliche Gesundheit leidet Schaden. Ist es das wirklich wert?

All dies ließe sich problemlos vermeiden, würden wir nicht selbst so viel wollen und stattdessen auf Gott vertrauen und uns von Ihm beschenken lassen.

Posted at 03:12 by Patrick Schönbach
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Saturday, January 31, 2004
Die Perfektionismusfalle

Perfektionismus, ein allgegegenwärtiges Problem in unserer Gesellschaft. Doch ist es eher unterschwellig vorhanden. Das Wort Perfektionismus ist kein Wort, das man jeden Tag in der Zeitung liest. Ab und zu sagt vielleicht mal jemand: "Weißt du, ich bin perfektionistisch veranlagt!", um damit eine Ausrede zu haben, dass er für gewisse Dinge zu viel Zeit verwendet und dafür andere Dinge vernachlässigt. Was ist Perfektionismus? Woher kommt er? Seit wann gibt es ihn? Und, ist er positiv oder eher gefährlich?

Perfektionismus ist das Bestreben, alles vollkommen zu machen. Es ist auch der Wunsch, alles zu haben. Er entspringt unserer Sehnsucht nach dem Vollkommenen, dem Göttlichen. Und genau da liegt auch das Problem. Kein Mensch auf dieser Erde ist vollkommen. Deswegen ist jedes Bestreben nach absoluter Perfektion immer eine Illusion, die zum Scheitern verurteilt ist und Frustration erzeugt.

Trotzdem wird uns besonders in den Medien ständig Perfektionismus suggeriert. Das beginnt bei dem durch die Medien bestimmten Schönheitsideal und durchzieht praktisch alle Lebensbereiche. Außerdem wird uns vorgegaukelt, alles müsse Spaß machen und leicht sein, doch darüber werde ich ein anderes Mal schreiben. Doch niemand sagt uns, dass diese perfekte Welt, die dort beschworen wird, eine Illusion (und damit Lüge) ist und nicht die Realität!

Wie alt ist die Sehnsucht nach Perfektion? Ist es ein modernes Problem? Nein! Dieses Problem ist so alt wie die Menschheit selbst. Ganz am Anfang der Bibel, inn 1. Mose 3, kann man die bekannte Geschichte von Adam, Eva und der verbotenen Frucht nachlesen. Adam und Eva wollten perfekt sein, sein wie Gott, und genau das zerstörte ihr Leben, aber nicht nur ihres, sondern das der ganzen Menschheit. Sie glaubten, durch das Essen der Frucht große Vorteile zu bekommen, aber die daraus entstehenden Konsequenzen wollten sie nicht sehen. Die Konsequenzen waren ihnen durchaus bekannt, denn Gott hatte sie ihnen eindeutig gesagt. Perfektionismus hat immer auch etwas zu damit, dass man besser sein will als andere und vielleicht sogar als Gott. Und genau diese Einstellung bringt Neid, Hass, Streit, Eifersucht und viele andere schlechte Dinge hervor.

Was ist der Ausweg? Nachlässigkeit und Schlamperei? Bestimmt nicht! Jeder Mensch sollte alles daran setzen, alles was er tut, auch die allerkleinsten Dinge, so gut, gründlich und gewissenhaft wie möglich zu tun - nur wird es eben nie perfekt sein. Es geht darum, seine eigenen Schwächen und Fehler zu erkennen und zu akzeptieren, denn nur so wird man erkennen, wie abhängig jeder Mensch von Gott ist. Nur mit Seiner Hilfe können wir unsere Unvollkommenheit in einem lebenslangen, harten, aber lohnenden Prozeß überwinden.

Posted at 20:12 by Patrick Schönbach
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Wednesday, January 28, 2004
Ist etwas gut wenn es gut tut?

Eine Ergänzung zum Thema "Was ist gut für mich?". Gestern wies mich jemand unerwarteterweise darauf hin, dass es einen kleinen aber wesentlichen Unterschied gibt zwischen etwas, was mir gut tut und etwas, was gut für mich ist.

Oberflächlich gesehen scheint beides das Gleiche zu bedeuten, aber bei genauerem Hinsehen ist es eben nicht so. Seine Probleme mit Hilfe von Drogen oder sonstigen Arten von Verdrängungen zu lösen, mag oberflächlich gesehen gut tun, aber deswegen ist es noch lange nicht gut!

In der anderen Richtung ist es genauso: Nicht alles was gut ist, tut auf den ersten Blick gut. Nicht jede Medizin schmeckt gut, Operationen können weh tun, Geld sparen mühsam sein, aber dennoch können diese Dinge auf lange Sicht gut oder gar lebensnotwendig sein.

Soll man nun auf alles verzichten was "gut tut"? Nein. Es ist oft eine Frage der Menge und vor allem der Motivation. Ein Glas Wein kann gut tun und sogar gut sein, aber eine Flasche Wein auf einmal zu trinken ist nicht mehr gut. Das war die Sache mit der Menge, aber wie ist das nun mit der Motivation? Die entscheidende Frage ist oft: Aus welchem Grund oder mit welchem Ziel tue ich etwas? Bin ich z.B. nur dann nett zu Menschen, wenn ich mir selbst davon einen Vorteil verspreche? So ein Lebensstil mag oberflächlich gut tun, ist aber nicht gut für mich. Wenn ich dagegen meinen Nächsten liebe wie mich selbst, tut mir das gut und ist auch gut für mich.

Gott rät uns von manchen Dingen ab, nicht weil Er uns den Spaß verderben will, sondern weil Er weiß, was langfristig gut für uns ist und Er das Beste für uns will - nicht nur für ein paar Sekunden, sondern dauerhaft.

Zum Schluß noch ein sehr gutes Sprichwort, dass zum Thema paßt:
Bei allem was du tust, bedenke das Ende und du wirst nimmermehr Übles tun.

Posted at 18:51 by Patrick Schönbach
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Der Rücktrittszirkus unserer Führungsschicht

Letztes Wochenende war es mal wieder soweit: Florian Gerster, der Chef der Bundesagentur für Arbeit musste aufgrund mehrer undurchsichtiger Affären gehen. Sowas kommt ja öfter mal vor. Was ich aber interessant finde ist, das solche Rücktritte fast immer nach einem festen Schema ablaufen, nämlich:

  1. Eine Affäre wird bekannt.
  2. Der Betroffene streitet ab.
  3. Es kommen immer mehr Beweise ans Licht,
  4. Der Betroffene räumt Fehler ein.
  5. Rücktrittsforderungen werden laut.
  6. Der Betroffene schließt Rüchtritt aus.
  7. Die Schritte 5 und 6 wiederholen sich.
  8. Das politische Umfeld des Betroffenen deckt ihn.
  9. Alles schaukelt sich hoch bis es garnicht mehr geht.
  10. Und ... RÜCKTRITT!
Wenn jemand also sagt, dass er nicht zurücktritt, heißt das zu 99,9%, dass er es doch tut. Bei soviel Ehrlichkeit in unserer Führungsschicht, ist es wohl dann kein Wunder, wenn Ehrlichkeit fast nirgends mehr etwas zählt.

Posted at 03:25 by Patrick Schönbach
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Tuesday, January 27, 2004
Sich selbst ernst oder wichtig nehmen?

Ich sage oft, der Mensch müsse sich ernst, aber nicht so wichtig nehmen. Viele Leute reagieren dann erstaunt und fragen, ob das nicht das Gleiche sei. Meiner Meinung nach ist es aber fast etwas Gegensätzliches. Warum? Deshalb:

Würden sich die Menschen ernstnehmen, dann würden sie
  • das Leben ernster nehmen.
  • sich nicht so wertlos fühlen.
  • sich nicht  schaden.
  • nicht die kleinen Dinge groß und die großen Dinge klein machen.
  • auch ihre Mitmenschen und deren Bedürfnisse ernstnehmen.
  • mehr geben, statt zu nehmen.
  • Verantwortung übernehmen statt immer Opfer zu spielen.

Aber da sich die Menschen furchtbar wichtig nehmen, müssen sie

  • andere verurteilen, um selbst gut dazustehen.
  • sich selbst in den Mittelpunkt stellen.
  • nur an ihre Bedürfnisse denken.
  • selber empfindlich sein, aber andere ohne Bedenken verletzen.
  • mit zweierlei Maß messen.
  • die Schuld immer auf andere schieben.

Posted at 20:44 by Patrick Schönbach
Comments (2)

Woher weiß man eigentlich, was einem gut für einen ist?

Zur Eröffnung meines Blogs, gleich eine sehr komplexe Frage, mit der ich in den letzten Tagen immer wieder konfrontiert war.´Die meisten Leute sagen ja: "Diese oder jene Sache tut mir gut, darum muss sie richtig sein!". Das klingt ja im Prinzip auch logisch, aber ist es das?

Zunächst wirft diese Behauptung ja erst einmal eine neue Frage auf, nämlich: Wie entscheide ich, was gut für mich ist und was nicht? Nun gut, es gibt Fälle, da kann man es ziemlich leicht herauszufinden. Wenn man sich zum Beispiel überlegt, von einer Brücke zu springen, dann würden die meisten Menschen sehen, dass man dabei nicht heil ankommt, aber trotzdem gibt es genügend Leute, die trotzdem springen oder es sogar als Lösung ihrer Probleme sehen.

Bei anderen Sachen wird es schon schwieriger, z.B. bei Berufswahl, Beziehungen, dein eigenen Prioritäten, usw. Was ist gut für mich? Im Endeffekt läuft diese Frage darauf hinaus, ob ich überhaupt selber, ohne gewisse Hilfen, in der Lage bin, den richtigen Weg zu finden.

Auch wenn mir hier sicher viele widersprechen werden, behaupte ich, dass kein Mensch, ohne gewisse "Hilfsmittel" frei entscheiden kann, was gut für iihn ist. Ich kann dies hier jetzt nicht umfassend erörtern, werde aber bestimmt in späteren Einträgen immer wieder darauf zurückkommen. Viele Menschen orientieren sich am Verhalten der Gesellschaft, aber ob dieser "Menschendurchschnitt" nun mehr Weitsicht besitzt als man selbst, ist schwer zu bezweifeln. Und der Zerfall unserer Gesellschaft belegt doch eigentlich sehr deutlich, dass es so nicht gehen kann.

Während wir im täglichen Leben durchaus Regeln und Bestimmungen akzeptieren, ohne die wir auch garnicht auskämen, glauben wir andererseits, selbst bestimmen zu können, was gut und richtig für uns ist. Ich sehe darin einen sehr großen Widerspruch. Es ist, meiner Meinung nach, eindeutig, dass es dem Menschen übergeordnete Mächte gibt, die den Menschen steuern. was wir entscheiden können ist lediglich, ob wir der guten oder der bösen Macht den Einfluß auf uns geben.

Und genau deswegen brauchen wir Gott, denn Er hat uns gemacht und Er liebt uns. Dies ist auf keinen Fall eine umfassende Abhandlung des Themas, sondern reißt nur das Problem an, aber das ist ja auch erst mein erster Eintrag. :-)

Mehr dazu sicher bald...

Posted at 00:19 by Patrick Schönbach
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